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Erschaffe dir ein neues Selbstbild das zu deinem schlanken ICH passt!

In dir steckt bereits der zarte Schmetterling, auch wenn du noch das Dasein einer Raupe führst

Was ich aus dem Umgang mit Kindern gelernt habe und wie du daraus eine gute Verbindung zu deinem Körper schaffen kannst

Was ich aus dem Umgang mit Kindern gelernt habe und wie du daraus eine gute Verbindung zu deinem Körper schaffen kannst

Eine gute Beziehung zum Körper aufbauen. Leichter gesagt als getan. Gerade, wenn er nicht so geraten ist, wie man ihn sich gewünscht hätte.

Wenn er aber augenscheinlich seit Jahren gegen den Wunsch abzunehmen zu arbeiten scheint, ist das schon eine richtige Herausforderung!

Mir ist es lange extrem schwer gefallen ein gutes Verhältnis zu meinem Körper zu bekommen. Ich habe wirklich viele, viele Bücher zu dem Thema gelesen und durchgearbeitet, denn ich wollte ja auch wirklich etwas dafür tun. Aber das positive Gefühl wollte sich irgendwie nicht grundlegend einstellen, zu sehr war das Verhältnis über so viele Jahre gestört.

Eine gute Beziehung zu einem Partner aufzubauen ist oft deutlich einfacher. Na, warum soll das wohl einfacher sein? Das fragen sich jetzt sicher besonders diejenigen, die gerade eine gescheiterte Partnerschaft hinter sich haben? Ganz einfach, denn es gibt einen entscheidenden Unterschied:

 

Einen Partner kann ich frei wählen – Einen Körper nicht!

Mit mir wurde nicht wie bei einer Partnervermittlung vorher abgeklärt, welche genauen Eigenschaften mir vorschweben. Ich konnte nicht festlegen, was ich schon mal ausschließen würde, weil es nicht meinem Bild eines für mich idealen Partners entspricht. Meine Vorstellungen wurde in keinster Weise berücksichtigt.

Geht es dir auch so, dann kann ich dir eines sagen, trotzdem:

  • Bist Du mit ihm ein Leben lang verbunden, egal ob du eine Verbundenheit spürst und lebst.
  • Seit ihr eine Einheit, unabhängig davon ob du mit ihm an einem Strang ziehst oder gegen ihn arbeitest.
  • Bist du von ihm abhängig und er von dir, ob dir das gefällt oder nicht.
  • Ist er dein Lebenspartner, auch wenn du ihn dir so nicht ausgewählt hättest.

 Das ist eine Tatsache, die du nicht verändern kannst. Aber! Jetzt kommt das große ABER:

 

Du kannst entscheiden, WAS du aus dieser Tatsache machst!

Das ist doch schon mal was, oder? Du hast nämlich immerhin die freie Wahl:

  • Ob du dich auf die positiven Eigenschaften deines Körpers konzentrierst oder nur auf das, was dir nicht gefällt.
  • Ob du darauf vertraust, dass dein Körper genau richtig ist oder mit dem, wie er dir zur Verfügung steht, harderst.
  • Ob du ihn als Geschenk annimmst oder ihn weiterhin ablehnst.
  • Ob es dir wichtig ist, wie es ihm geht oder du ihn möglichst wenig beachtest

Doch diese Erkenntnis mußt du erst einmal verinnerlichen, bevor du die Einstellung zu deinem Körper veränderst. Bevor du ein neues inneres Bild von deinem Körper entwickeln kannst. Erst danach wird es dir leichter fallen, dich um eine gute Beziehung zu deinem Körper zu kümmern.

 

Ein inneres Bild von deinem Körper, dass dein Verhältnis komplett verändern kann

Mein Gefühl für meinen Körper veränderte sich bei mir persönlich schlagartig, als ich eine deutliche Parallele erkannte:

Ich beobachte in meiner Kindergartenpraxis immer wieder, welche Schwierigkeiten eine Mutter oder ein Vater mit ihrem Kind haben, wenn es so gar nicht nach den eigenen Vorstellungen geraten ist. Für diese Kinder hatte ich ein besonderes Gespür und ich hörte förmlich, wie sie innerlich schrien: „Warum kannst du mich nicht so lieben, wie ich bin?“ „Warum lehnst du ab, was ich bin, ich gehöre doch zu dir!“ „Warum siehst du nicht, wie sehr ich deine Achtung und Liebe brauche?“

Ich bemühte mich, den Eltern immer wieder auf die tollen Eigenschaften ihres Sprößlings aufmerksam zu machen, doch es war ihnen oft nicht möglich, diese anzuerkennen. Die Eigenheiten, mit denen sie ihre Schwierigkeiten hatten, überschatteten das gesamte Verhältnis.

Doch auch ein Kind kann man sich nicht aussuchen, es wird einem geschenkt. Also genauso, wie es sich mit unserem Körper verhält. Als ich erkannte, wie sehr sich mein Verhalten zu meinem Körper dem dieser Eltern ähnelte, wurde ich total traurig.

Doch eines kann ich dir heute als wichtigen Leitsatz mitgeben, um ein gute Beziehung zu deinem Körper aufzubauen:

 

All das, was ein Kind von liebenden Eltern braucht, genau das braucht auch dein Körper von dir!

Doch wie findest du heraus, was das genau ist? Und noch wichtiger, wie schaffst du es, dich auch so zu verhalten?

Entwickle in dir ein Bild von einem liebevollen Verhältnis einer Mutter oder eines Vaters (so wie es für dich stimmig ist) zu ihrem Kind. Dieses innere Bild ist ein ideales Richtmaß für dein Unterbewusstsein. Um diese Wirkung noch zu intensivieren und auszubauen kannst du im eigenen Körper die Seele eines kleinen Kindes sehen und ihm einen Kosenamen geben. Es hat eine enorme Wirkung auf deine Beziehung zu deinem Körper:

  • Es verbessert dein Gespür für die Bedürfnisse deines Körpers, weil du dich besser in ihn hineinversetzten kannst
  • Es hilft dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen, weil du nun weißt, wonach du dich richten kannst
  • Es führt zu positiveren Selbstgesprächen, weil du mit der Zunge einer liebenden Mutter/ Vaters sprichst
  • Es fördert deine Zuneigung zu deinem Körper, weil du eine ganz andere innere Haltung zu ihm einnimmst

 

 MEIN FAZIT :

Unseren Körper können wir uns genausowenig selber aussuchen, wie eine Mutter (ein Vater) ihr (sein) Kind, er ist ein Geschenk, das angenommen werden will, so wie er für uns ausgewählt worden ist.

Wenn du herausfinden willst, was du für eine gute Beziehung zu deinem Körper tun kannst:

Nimm die Haltung einer liebenden Mutter/eines liebenden Vaters ein und stelle dir deinen Körper mit einer kindlichen Seele vor. Finde heraus, was es braucht, damit  Eltern ein gutes Verhältnis zu ihrem Kind entwickeln.

Genau das ist es auch, was eine gute Beziehung zu deinem Körper fördert. Und nur mit einer positiven Beziehung zu deinem Körper findest du den richtigen Weg aus deinem Übergewicht.

 

Schmetterling „Beim Versuch, gute und tröstliche Antworten auf die Fragen der Kinder zu geben, die wir lieben, gelangen wir sehr schnell zu guten und tröstlichen Antworten für uns selbst.“  Ruth Goode

 

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Aufbau einer guten Beziehung zu deinem Körper, er hat es verdient!

 

Deine Diana Rollke

10 Kommentare zu Was ich aus dem Umgang mit Kindern gelernt habe und wie du daraus eine gute Verbindung zu deinem Körper schaffen kannst

  1. Liebe Diana
    Da hast du einen sehr stimmigen Vergleich herbeigezogen.
    Von Herzen Danke für diesen Beitrag.
    Für mich persönlich ist es immer ein freudvoller Moment, wenn der Tunnelblick meiner Klienten zu einem Ganzkörperblick wechselt. Wenn sie sich annehmen, wie sie sind und sie sich von diesem Blickwinkel positiv an eine Veränderung heranwagen.
    Es passiert nicht von heute auf morgen, Glaubensmuster brauchen oft lange Zeit um gelöst zu werden.
    Jeder hat sein eigenes Tempo, seine eigene Fahrspur – doch es soll einfach nach vorne geschaut werden.
    Herzlichst
    Patricia

    • Hallo liebe Patricia,

      deine Worte kann ich nur bestätigen. Und ich bin zu tiefst davon überzeugt, dass darin auch der tiefere Sinn unseres Lebens steckt, uns von unseren inneren Blockaden zu lösen. Für mich sind diese Momente, in denen sich wieder ein Teil meines Lebenspuzzles zusammenfügt immer besondere Glücksmomente.

      Vielen lieben Dank für diese tolle Ergänzung

      Diana

  2. Liebe Diana,
    was für ein tiefgründiger aber sehr passender Vergleich. Deine Ansätze sind doch mal soo ganz anders, als die der meisten die sich auf diesem Gebiet bewegen. Doch Deine Ansätze finde ich besonders wichtig, denn nur wenn man sich selbst wirklich kennt, sich selbst liebt – und zwar so wie man ist – und dann auch erkennt, warum man gewisse Blockaden und Glaubenssätze aufgebaut hat, erst dann kann man auch Veränderungen leicht aufnehmen.
    Herzlichen Dank für Deinen so stimmigen Vergleich und möge dieser all denjenigen zukommen, die mit sich und ihrem Gewicht hadern.
    Liebe Grüße
    Birgit

    • Liebe Birgit,

      wie bei so vielen anderen Lebensthemen die wir zu bewältigen haben, finden wir die Ursachen für Probleme fast immer auf der tieferen Ebene. Nur von dort lassen sie sich auch wieder auflösen. Ich danke dir für deinen herzlichen Kommentar.

      Alles Liebe

      Diana

  3. Liebe Diana,
    was für ein toller Vergleich mit den Kindern und dem eigenen Körper.
    Diesen werde ich sehr gerne in meine tägliche Praxis mit meinen Clienten verwenden.
    Herzlichen Dank
    Frank

  4. Liebe Diana,

    den Vergleich mit der Partnervermittlung war für mich der Brüller, echt klasse.

    Aber der Vergleich mit dem Kind hat mich sehr nachdenklich gemacht. In meinem Fall zwar nicht, in Bezug auf die optische Erscheinung meines Körpers, weil ich damit im großen und ganzen recht zufrieden bin.

    Allerdings habe ich mir überlegt, dass es sinnvoll sein könnte, sich selbst mal als kleines liebebedürftiges Kind zu sehen und auch in anderen Bereichen zu fragen: „Na was brauchst du denn, meine Kleine“. Denn ein liebevoller Umgang mit uns selbst, das wahrnehmen eigener Bedürfnisse und Wünsche ist schließlich genauso wichtig, wie den Körper anzunehmen.

    Ich danke dir für diese Anregung.

    Liebe Grüße
    Gabi

    • Liebe Gabriele,

      genau so empfinde ich es auch. Zum liebevollen Umgang mit sich selbst und Achten der eigenen Bedürfnisse gehört auch das Annehmen des eigenen Körpers. Im Grunde hängt alles zusammen und deshalb lässt sich die beschriebene Technik wunderbar übertragen. Herzlichen Dank für deinen auch einwenig humorvollen Kommentar!

      Herzlichst
      Diana

  5. Liebe Diana,

    ein wirklich ganz toller, gelungener Artikel. Ich finde den Vergleich mit den Kindern wirklich ganz ausgezeichnet, weil es einfach so stimmt. Ich bin überzeugt, dass das eine Lösungsmöglichkeit für viele unserer Probleme bringt. Nicht nur mit unserem Körper sondern auch mit unserem Selbstbewusstsein allgemein.

    Herzliche Grüße
    Barbara

    • Liebe Barbara,

      da hast du absolut recht, denn wenn ich mich im Blickwinkel einer liebenden Mutter betrachte, fallen meine Entscheidungen garantiert selbstfördernder aus. Ich freue mich sehr über deine Rückmeldung die so treffend ergänzt, was ich in meinem Beitrag vermitteln möchte.
      Herzlichen Dank dafür und liebe Grüße

      Diana

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