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In dir steckt bereits der zarte Schmetterling, auch wenn du noch das Dasein einer Raupe führst

Warum dein Kopf dein Abnehmziel sabotiert und was du dagegen tun kannst

Warum dein Kopf dein Abnehmziel sabotiert und was du dagegen tun kannst

In der Vergangenheit habe ich mich nach einem stressigen Tag oft mit einem üppigen Mahl belohnt. Belohnt dafür, den Tag überstanden zu haben. Belohnt dafür, wieder gut funktioniert zu haben. Belohnt dafür, den ganzen Tag wieder mal nur für andere da gewesen zu sein.

Essen, vornehmlich süße Kohlenhydrate haben mir nach solchen Tagen das Gefühl gegeben, so, jetzt bin ich mal dran!

Oder die Mahlzeiten haben mir eine verdiente Pause verschafft. Den anstrengenden, nervenaufreibenden Arbeitstag kurz unterbrochen. Oft habe ich mich dann nur so von Mahlzeit zu Mahlzeit gehangelt.

Es fühlte sich dann so an, wie sich von einem Etappenziel zum nächsten vorzuarbeiten, bis dann am Abend die Zieleinfahrt erreicht war und die Hauptbelohnung auf mich wartete. Meine „Happy-Hour“ sozusagen.

Kommt dir das bekannt vor? Dann bist du nicht alleine. Wofür belohnst du dich mit Essen, mit Süßigkeiten, mit der Tüte Chips und Cola oder ähnliches?

 

Was ist es, was dein Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert?

Denn genau das haben Wissenschaftler in einer Studie herausgefunden:

Nach dem Verzehr von energiereichen Lebensmitteln wie Zucker und Kohlehydrate schüttet unser Körper vermehrt Dopamin aus. Ein Botenstoff, der unser Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert und damit bewirkt, dass wir uns wieder wohler fühlen. So mildert oder beruhigt es schlechte Gefühle, macht glücklicher und zufriedener.

Das Problem daran ist nur, dass wir Menschen ohne unser Belohnungszentrum im Gehirn kaum etwas tun würden. In diesem Mechanismus wird unser Verhalten und unsere Motivation reguliert.

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Und was wir unter Dopamineinfluss erleben, wird vom Gehirn als ein Erfolg bewertet, der wiederholt werden will. So brennt sich dieses Verhaltet in uns ein und wird zu einem festen Reaktionsmuster. Das ist einer der Gründe, warum wir nur schwer aus diesem Kreislauf heraus kommen.

 

Es kommt also nicht von ungefähr, dass du immer wieder zu kalorienreichen Nahrungsmitteln greifst, wenn du:

  • dich nicht wohl fühlst
  • traurig oder depremiert bist
  • unter Erschöpfung und ständiger Angespannung stehst
  • einen stressigen Alltag zu bewältigen hast
  • dich mit Sorgen und Ängsten herumplagst
  • ständig Enttäuschungen zu bewältigen hast
  • dich laufend ärgerst und deine Wut unterdrückst
  • unzufrieden mit deiner Lebenssituation bist usw.

 

Solche für uns psychische Belastungen machen uns nicht nur unglücklich und unzufrieden sondern versetzen uns auch in inneren Stress.

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Sie aktivieren also unser Stresssystem und unser Gehirn fordert massiv Energiezufuhr um einem möglichen Energieverlust vorzubeugen. Es schickt uns also deutliche Hungersignale nach energiereicher Nahrung. Und das schon seit Urzeiten. Nur heute leiden wir eher unter emotionalem Stress und Daueranspannung, ohne dass wir vor einem Säbelzahntiger davon laufen müssen…

Schmetterling„Wer übergewichtig ist, leidet an einer Störung der Energiebeschaffung seines Gehirns. Diese wichtige Erkenntnis befreit alle übergewichtigen Menschen von zugewiesener und gefühlter Schuld!“                                  (Prof. Achim Peters , Hirnforscher)

Das Wissen über diese inneren Zusammenhänge hilft dir vielleicht, erst einmal gnädiger mit dir zu sein

Du kannst dieses Eßverhalten als Notfallprogramm deines Gehirns betrachten. Es hat dir dazu verholfen, dein inneres Stresssystem wieder zu beruhigen und in den Wohlfühlbereich zu bringen.

Nur die Nebenwirkungen sind vielleicht nicht so ideal. Der Preis für diesen Weg der Zielerreichung deines Gehirns ist leider ein übergewichtiger Körper.

Wenn du nicht mehr bereit bist, diesen Preis zu bezahlen, brauchst du einen neuen Weg!

 

Aber wie durchbrichst du nun diesen Kreislauf?

Ganz gewiss nicht mit einer Diät, die dich und deinen Körper noch mehr in Stress versetzt!

Es geht also weniger darum, was du tun kannst um abzunehmen, sondern was du tun kannst um dein inneres Stresssystem wieder in eine stabile Ruhelage zu bringen.

Nur so hast du eine wirkliche Chance, dass dein Gehirn nicht weiter auf die Notlösung ESSEN angewiesen ist!

Doch den wenigsten von uns ist der Umgang mit negativen Gefühlen beigebracht worden. Im Gegenteil, wir haben eher gelernt, sie nicht zu zeigen. Sie zu unterdrücken. Ihnen keine Berechtigung zu geben, weil wir sie als schlecht beurteilen.

Aber sie sind erstmal nur Gefühle mit denen wir uns nicht wohl fühlen und deshalb wollen wir sie nicht haben.

Doch Gefühle, die durch die eigenen Bedürfnisse entstehen, senden uns Botschaften:

Sie wollen uns den richtigen Weg weisen, uns zu einem Richtungswechsel anregen, auf Unstimmigkeiten hinweisen, zu einem richtigen Maß führen.

Wir können sie also auch als ein wichtiges Potential zur Veränderung ansehen, wenn wir wieder lernen:

  • sie wahrzunehmen
  • neutral zu betrachten
  • herausfinden, zu was sie uns auffordern wollen

 

Oft geht es darum:

Die eigenen Bedürfnisse wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen und Selbstfürsorge zu betreiben.

 

MEIN TIPP

Wenn du damit beginnen willst, dein Essverhalten unter einem tieferen Aspekt zu durchleuchten, dann ist mein kostenloses Starterpacket genau das Richtige für dich.

Hiermit begleite ich dich in Form eines E-Mail-Coachings bei den ersten Schritten, um deinen emotionalen Mustern, die hinter deinen Essgelüsten stecken, auf die Spur zu kommen.

Trage einfach deine E-Mail-Adresse ein und klicke auf  „Ja, ich bin dabei!“ und starte sofort mit deiner Forschungsreise zu den Wurzeln deines Übergewichtes!

Im nächsten Blogbeitrag gehe ich noch einmal intensiver auf das Thema Wohlfühlbereich ein und wie du dich darin trainierst.

 

Bis dahin erst einmal alles Liebe für dich

Deine Diana Rollke

6 Kommentare zu Warum dein Kopf dein Abnehmziel sabotiert und was du dagegen tun kannst

  1. Hallöchen Diana,
    es sind ja nicht nur die von aussen hinzugeführten Dinge, wie Törtchen oder Chips. Auch unser Körper hat seinen eigenen Hormon-Cocktail, an den er sich gewöhnt hat. Und es möchte diesen Cocktail gerne immer wieder haben. Auch wenn er durch Frust und Ärger mit den Kollegen entstanden ist.

    Da bedarf es einer großen Achtsamkeit.

    Ich bin schon auf den nächsten Artikel gespannt.

    Viele Grüße,
    David

    • Hallo David,

      oh ja, deshalb ist es so wichtig, mehr über diese Zusammenhänge, die in einem wirken zu wissen! Wissen verändert die Blickrichtung, die es braucht, um den richtigen Weg zu erkennen. Ich danke Dir für Deine Ergänzung.

      Alles Liebe
      Diana

  2. Liebe Diana,

    das kann ich alles nur aus eigener Erfahrung bestätigen. Mir war das schon ganz lange klar. Trotzdem (!) hat es einfach nicht funktioniert, weil einfach ein kleines Bausteinchen noch gefehlt hat und ich noch nicht bereit war, mein Übergewicht loszulassen.

    Ich wusste genau, warum ich zur Belohnung gegriffen habe, vor allen Dingen in der letzten Zeit. Doch dann, plötzlich knallte die Erkenntnis durch: obwohl ich es genau wusste, dass es nicht funktioniert, obwohl ich schon ganz viel mit diesem Glaubenssatz gearbeitet habe, trotzdem (und da steckte tatsächlich Trotz! dahinter) habe ich dennoch immer wieder auf Bestätigung von außen gewartet.

    Und jetzt, wo ich auch das erkannt habe, geht es plötzlich! Diese letzte Woche war für mich voller Erkenntnisse und ich weiß jetzt, dass ich mein Gewicht endlich auch loslassen kann.

    Herzliche Grüße
    Barbara

    • Liebe Barbara,

      und genau das ist es: Es geht nicht darum sein Körpergewicht zu reduzieren sondern, seine Lebensthemen zu heilen! Das Symptom Übergewicht löst sich dann von ganz alleine. Genau so durfte ich es erleben und diese Erfahrung möchte ich förmlich in die Welt schreien, weil so viele Menschen unglücklich über ihr Gewicht sind und vergeblich an einer Front kämpfen (wie ich so viele Jahre) die niemals zu einem dauerhaften Frieden führen. Heilen statt Kämpfen ist der einzige Weg und dieser Weg macht nicht nur schlank sondern auch gesund und zufrieden!!

      Ich danke Dir sehr liebe Barbara, dass Du uns so offen an Deinen ganz persönlichen Erfahrungen teilhaben lässt. Dieser Austausch von Erkenntnissen ist es, der uns allen hilft.

      Alles Liebe für Deinen ganz persönlichen Erkenntnisweg
      Diana

  3. Hallo Diana,

    genau zu dem Thema ist bei mir heute auch ein Artikel online gegangen. Emotionales Essen ist für viele das Hauptproblem beim Abnehmen und ohne sich damit zu beschäftigen wird es langfristig auch nichts. Das sehe ich wie du.
    Insgesamt ein sehr interessantes Konzept, dass du hier verfolgst. Ich denke, ich sehe mich mal ein wenig genauer um.

    Liebe Grüße
    Alexandra

    • Hallo Alexandra,

      erst einmal willkommen auf meiner Webseite ich freue mich, dass du hier bei mir vorbeischaust. Ich bin ja davon überzeugt, dass es keine Zufälle gibt, also wird es eine Bedeutung haben, dass wir uns mit dem selben Thema zeitgleich begegnen…mal schauen, welche das sein wird.

      Herzlichen Dank für deinen Kommentar mit lieben Grüßen
      Diana

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